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Entstehung der Kinesiologie

Seit Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Chiropraktik, die sich vor allem mit Haltungs- und Wirbelkorrekturen beschäftigte, laufend mit dem Wissen rund um die Aktivierung von Hautreflexpunkten und deren Auswirkungen ergänzt. Prof. Dr. G. Goodheart (USA) machte in den 60er Jahren die Beobachtung, dass die Verspannung eines Muskels oft durch die Schwäche seines muskulären Gegenspielers hervorgerufen wurde. Mit der Stärkung des schwachen Muskels konnte sogar die Wirbelsäule wieder in die richtige Position gebracht werden. So etablierte sich eine neue Idee gegenüber der bisher bekannten Arbeit.
Im Laufe der Zeit wurden direkte Zusammenhänge zwischen einzelnen Muskeln mit bestimmten Energiebahnen, ihren Organkreisläufen und den entsprechenden Hirnarealen erkannt.
Dr. John F. Thie erarbeitete daraus in den 70er Jahren eine zugängliche, für jedermann anwendbare Technik.
Dieses Wissen entwickelte sich rasant und fand Zugang in den verschiedensten Richtungen.
Immer mehr ergänzte sich die Methode zu einer ganzheitlichen Therapie, in der Struktur, Denken und  Fühlen als Einheit betrachtet wurden.